Informationen zur Technik

Sie finden hier Informationen zu den Themen:

 

Unsere Ausrüstung

Unseren technisch interessierten Kunden wollen wir auch nicht vorenthalten, welche Komponenten für den Videoschnitt zur Anwendung kommen:

Stationäre Ausrüstung:

Digitaler Videoschnitt erfordert ein Höchstmaß an Rechenperformance. Unsere Videoschnittlösung basiert daher auf einem Intel Pentium IV Prozessor mit 2,53 GHz und 533 MHz FSB auf einem Asus P4T533-C Motherboard das natürlich mit Rambus Arbeitsspeicher 1066 MHz ECC arbeitet.

Datensicherheit und Performance sind wichtig, wir arbeiten daher mit einem Raidsystem (Mirroring und Striping) aus 4 Festplatten zu je 80 GB und 7200rpm.

Als Betriebsystem kommt Windows 2000 zur Anwendung.

Diese Kombination bietet überragende Digital-Video-Performance und ausreichend Leistungsreserven, um MPEG 2 DVD's zu erstellen.

 
Mobile Ausrüstung:

Unsere mobile Videoschnittlösung basiert auf einem Intel Pentium IV mobile-Prozessor mit 2,2 GHz.

Aufgrund der gewaltigen Datenmengen kommen externe Festplattensysteme (80GB), angebunden mittels Firewire zum Einsatz.

Als Betriebsystem kommt Windows 2000 zur Anwendung.

Diese Kombination bietet überragende Digital-Video-Performance und ausreichend Leistungsreserven, um MPEG 2 DVD's zu erstellen.

Benchmarks:

Informationen zur DVD

DVD steht für "Digital Versatile Disc", und ist die neue Generation der CD.
Wir verwenden DVD´s der Marke Pioneer, Speicherkapazität 4,7 GB. (DVD-R)

Oberflächlich betrachtet sieht eine DVD aus wie eine CD. Eine optische Platte von 12 Zentimetern Durchmesser und mit einer Dicke von 1,2 Millimetern.

Auf eine DVD könnte man den Inhalt von mehr als 11.000 Floppy-Disks speichern.

Die DVD besteht aus zwei 0,6 mm dicken Platten, die Rücken an Rücken aneinandergeklebt sind. Das verbessert die Abtastsicherheit gegenüber der CD um das 10-fache.

Die DVD wird aus Polycarbonat gepresst wie eine CD.

Die darauf eingeprägten Pits sind hier aber bedeutend kleiner und sie sind enger angeordnet.

Die DVD kann die in ihr gespeicherten Informationen zehnmal schneller als eine CD ausgeben!

MPEG 2 - (Motion Picture Experts Group)
Der Standard für Audio- und Videokomprimierung.

Ein MPEG-Encoder speichert im Prinzip einfach nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Bildern, wodurch sich die Dateigröße enorm reduzieren lässt!

MPEG 2 erreicht eine Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten bei 25 Bildern/s (PAL). Beide Formate arbeiten mit 24 Bit Farbtiefe und CD-Klangqualität.

Das Bild

DVD-Video speichert im Gegensatz zu Videorecordern digitalisierte Vollbilder in sehr hoher Auflösung. Trotz einer mittleren Komprimierung im Verhältnis 36:1 nach dem Standard MPEG-2 ist das Ergebnis schlichtweg phänomenal. Die Horizontalauflösung ist etwa doppelt so hoch wie bei VHS.

Damit kann auf jedem zur Verfügung stehenden Fernsehgerät die optimale Bildschärfe erreicht werden. Überdies sind Bildstand und Farbtreue bedeutend besser als bei VHS und es gibt absolut kein Bandrauschen. Die Gesamtqualität wird durch häufiges Abspielen überhaupt nicht beeinträchtigt.

Sobald man die DVD in das Abspielgerät einlegt, wird ein Inhaltsverzeichnis (z.b. mit Bildern aus den Szenen versehen) angezeigt.

Breitbild

Sie können bei Auftragserteilung zwischen 4:3 und 16:9 wählen!

Kopierschutz!

Die sehr gute Bild- und Tonqualität von DVD`s könnte dazu verführen, den Pfad der Tugend zu verlassen und von Filmen Raubkopien in den Handel zu bringen. Die von uns erstellten Videos dürfen nur von uns vervielfältigt werden! Deshalb bitten wir Sie bereits bei Ihren Auftrag die Stückzahl der benötigten DVD´s und VHS- Videos bekannt zu geben!

 Hier ein Vergleich zwischen DVD- Video und VHS- Kassetten.

  DVD VHS-Kassette
Spielzeit max. 240 Minuten pro Seite max. 300 Minuten (600 Min. Longplay)
     
Bild digital

komprimiert (MPEG-II)

analog

VHS - Format

Tonnorm digital: PCM Stereo, AC-3, MPEG -1

mehrkanaltonfähig

analog - HiFi - FM

Mono- Randspurton

Bildqualität brillante, sehr kräftige Farben

perfekte Schärfe mit feinen Details

in bewegten und detailreichen Szenen kompressionsabhängige Bewegungsunschärfen

Dazu kommen noch ein perfektes Standbild), sowie störungsfreie Zeitlupe und Zeitraffer.

deutlich geringere Schärfe.

Rauschen in Farbflächen (Rot)

schwankende und mit dem Kassettenalter abnehmende Qualität

Tonqualität CD - Qualität

 

guter HiFi- Ton

Tonqualität sehr stark abhängig vom Alter und Zustand von Kassette und Recorder

schlechter Mono- Randspurton

 

 

  CD DVD
Durchmesser 120 mm 120 mm
Dicke 1,2 m 1,2 mm
Struktur aus einem Stück aus zwei miteinander verklebten Teilen von je 0,6 mm Dicke
Laser Wellenlänge 780 Nanometer (Infrarot) 650 und 635 Nanometer (Rot)
Numerische Öffnung der Fokussierlinse 0,45 0,6
Spurabstand 1,6 Mikrometer 0,74 Mikrometer
Signalmodulation 8 - 14 8 - 16
Kleinste Pitlänge 0,83 Mikrometer 0,4 Mikrometer
Rotationsgeschwindigkeit minimal 3,5 Hz 10,5 Hz
Rotationsgeschwindigkeit maximal 8 Hz 25,5 Hz
Abtastgeschwindigkeit 1,2 Meter/sec. (konstante Lineargeschwindigkeit) 4,0 Meter/sec. (konstante Lineargeschwindigkeit
Datenebenen 1 1 - 2 pro Seite
Abstand der Datenebenen - 40 - 70 µm
Korrigierbare Fehlerlänge 2,5 mm 6 mm
User-Datenrate Mode 1: 153,6 kByte/sec.
Mode 2: 176,4 kByte/sec.
1108 kByte/sec.

 "Bit" (Abk. f. "binary digit", "Binärziffer") ist die Bezeichnung für die kleinste Informations- und Speichereinheit.

Einheiten: Bit Byte KB MB GB
1 Bit 1  
1 Byte 8 1
1 Kilobyte 8.192 1.024 1
1 Megabyte 8.388.608 1.048.576 1.024 1
1 Gigabyte 8 Milliarden 1.073.741.824 1.048.576 1.024 1
1 Terabyte 8 Billionen 1 Billion 1.073.741.824 1.048.576 1.024
1 Petabyte 9 Billiarden 1 Billiarde 1 Billion 1.073.741.824 1.048.576
1 Exabyte 8 Trillionen 1 Trillion 1 Billiarde 1 Billion 1.073.741.824

 

Informationen zum Video-Film

Videokameras filmen sogar bei Kerzenlicht, sagen die Hersteller. Das stimmt tatsächlich. Was Sie hinterher sehen ist eine Kerzenflamme in voller Schönheit, aber rundherum ist alles in tiefes Schwarz gehüllt. Schalten Sie nun noch eine 60W-Glühbirne dazu, werden Ihre Möbel bereits Konturen erhalten, aber sehen werden Sie wenig.

Filmen, um nur Schatten zu erkennen, kann wohl nicht der Sinn der Sache sein!

Standard: Mini DV
als Standard im Digitalvideobereich hat sich das MiniDV-Format etabliert, der Einfachheit halber gerne auch nur DV genannt.

Wie bei allen digitalen Formaten hängt die Bildqualität in erster Linie vom CCD-Chip (CCD: Charged Coupled Device) des Camcorders ab. Luxus-Modelle haben für jede der drei Grundfarben einen separaten Chip. z.B.: Panasonic Mini DV- Camcorder mit 3 CCD Bildwandler.

Durch das kleine Kassettenformat können die Kameras wesentlich kleiner produziert werden.
 

In der Videobranche gebräuchliche Fachbegriffe:

AV
(Audio/Video). Sammelbegriff für die mit auditiven und visuellen Mitteln arbeitenden Medien, z. B. Film, Video

Assembleschnitt
Eine Form der Filmbearbeitung, bei der die einzelnen Szenen nacheinander aufgenommen werden. Dabei wird nahtlos Szene an Szene gesetzt, ohne dass eine Störung sichtbar wird.

Belichtung
Maß der Lichtmenge, die auf die Oberfläche des Films trifft.

Brennweite
(Focal Length). Bei optischen Objektiven die Angabe der Entfernung (in mm) zwischen der Linse und der Filmebene in der Kamera. Objektive werden nach dem Verhältnis ihrer Brennweite (f) zur Bilddiagonale (d) klassifiziert.

BNC
Im Videobereich sehr gebräuchliche einpolige Verbindung mit Bajonettverriegelung für FBAS-Signale.

CCD
(Charge-Coupled Device). Der Halbleiter Chip verwandelt in einer Videokamera Licht in elektronische Signale.

Chip
Umgangsprachlich für Mikroprozessor.

Close Up
Großaufnahme, sehr nahe Einstellung, die z. B. nur das Gesicht eines Schauspielers zeigt.

Dezibel
(db). Ein Zehntel Bel. Physikalisches Maß, das u. a. zur Kennzeichnung der Lautstärke (auch Phon) benutzt wird. Die db-Skala ist logarithmisch, d.h. die Steigerung nicht linear.

DV
Digital Video.

Euro-AV Anschluss
ein in Frankreich entwickelter 21-poliger Anschluss, der über getrennte Video- und Audio- Ein- und Ausgänge sowie über RGB-Eingänge verfügt. Wird auch Scart genannt.

Gain
So wird die "Verstärkung" (z. B. Licht oder Brennweite) genannt, wenn man sich international verständlich machen möchte.

Halbbild
Das 625-Zeilen Fernsehbild besteht eigentlich aus zwei Halbbildern von je 312,5 Zeilen. Oder: Videokameras nehmen 25 Bilder pro Sekunde auf, die in 50 Halbbildern getrennt werden.

JPEG
(Joint Photographic Experts Group). Standard zur Komprimierung von Bilddaten mit variabler Verlustrate. Optimiert für Bilder mit kontinuierlichen Helligkeits- und Farbübergängen.

Key Frames
Bei Bild-Komprimierung-Systemen wie MPEG-2 werden bestimmte Einzelbilder detailliert abgebildet: die Key Frames. Alle anderen Frames - die Delta Frames - enthalten nur die Abweichungen zum Key Frame.

Kopf
(Head). Das elektromagnetische oder optische Teil eines Gerät, das ein Audio/Video-Magnetband bzw. eine Tonspur (Soundtrack) liest oder schreibt. Bei Videogeräten werden die notwendigen hohen Abtastgeschwindigkeiten dadurch erreicht, dass das Magnetband schräg an einem schnell rotierenden Kopf vorbeigeführt wird.

Kunstlicht
Alles Licht außer Tageslicht. Kunstlicht von Halogenlampen haben z. B. eine Farbtemperatur von rund 3.200 Kelvin (K).

LCD
(Liquid Crystal Display). Der Flüssigkristallbildschirm ist eine Technologie für flache Bildschirme. Wenn eine elektrische Ladung einen Flüssigkristall erregt, verdunkelt sich dieser. Man unterscheidet Aktive Matrix LCD, bei denen jedes Pixel selbst Licht ausstrahlt, und Passive Matrix LCD, die zur optischen Verbesserung von hinten beleuchtet sind. Einsatzgebiete: Laptops, Computer Bildschirme, Videokameras...

LED
(Light Emitting Diode). Die lichtaussendende Diode ist ein Halbleiter Bauelement mit geringem Energieverbrauch

PALplus
Die von europäischen Technikern ausgetüftelte und 1994 eingeführte Weiterentwicklung des PAL-Fernsehstandards für das Breitwandfernsehen (16:9). Abwärts kompatibel, erzeugt es auf einem normalen (4:3) Fernsehgerät oben und unten einen schwarzen Balken. Auf Breitwandgeräten bietet PALplus eine verbesserte Auflösung mittels EDTV (Enhanced Definition Television).

Schärfe
(Focus). Die Schärfe eines Filmbildes hängt von der genauen Beachtung verschiedener Variablen des Objektives ab. Sie ist vor allem ein psychologischer Eindruck, der einen gewissen Spielraum zur optischen präzisen Schärfe zulässt.

Super VHS
Eine Weiterentwicklung des VHS-Formats, die durch die Erweiterung der Bandbreite des Luminanz-Carriers eine Verbesserung der Bildqualität erreicht hat.

UHF
(Ultra High Frequency). Frequenzbereich für das Fernsehen, 300 Megahertz bis 3 Gigahertz.

VGA
(Video Graphics Array). Ein Standard für Monitore: 640x480 Pixel, 16 Farben.

Y/C-Signal
Kombination der leitungstechnisch getrennten Signalinformationen Helligkeit (=Y) und Farbe (=C) bei Hi8 und Super-VHS Geräten.

 

Fachbegriffe aus der EDV (PC) - Branche

Abtastrate
Wird auch als Samplingfrequenz bezeichnet. Ist die Frequenz, mit der ein Analog- Digital- Wandler ein analoges Signal misst und in ein digitales Signal umsetzt. Für eine Umsetzung in Originalqualität muss die Samplingrate mindestens doppelt so hoch sein wie die höchste vorkommende Frequenz. Die Samplingfrequenz für Audiosignale mit Tonhöhen bis zu 20 kHz muss demnach größer als 40 kHz sein; der Musik- CD- Standard schreibt z. B. eine Samplingfrequenz von 44,1 kHz vor.

Accelerated Graphics Port (AGP)
Der AGP befindet sich auf dem Motherboard und ist eine Hochgeschwindigkeits- Schnittstelle, über die große Datenblöcke zwischen dem Grafikcontroller des Computers und dem Systemspeicher ausgetauscht werden.

Advanced Dynamic Execution
Teil der Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur des Pentium® 4 Prozessors. Der verbesserte Algorithmus für die Sprungvorhersage beschleunigt die Bereitstellung von auszuführenden Befehlen für den Prozessorkern, um die tiefere Pipeline effizienter zu nutzen. Die spekulative Befehlsausführung außerhalb der eigentlichen Befehlsreihenfolge ermöglicht es dem Prozessor, 126 Befehle im Voraus zu verfolgen und bis zu 48 Lade- und 24 Speicheroperationen in der Pipeline zu verarbeiten. Ein 4 KB großer Branch- Target- Buffer speichert mehr Details zu den vorherigen Sprüngen, wodurch falsche Sprungvorhersagen um etwa 33 % verringert werden.

BIOS
Das BIOS (Basic Input/Output System), ein integraler Bestandteil des PCs, ist das Programm, mit dem der Computer nach dem Einschalten vom Mikroprozessor gestartet wird. Es verwaltet außerdem den Datenstrom zwischen dem Betriebssystem des Computers und angeschlossenen Peripheriegeräten.

Bluetooth
Bluetooth ist eine Funktechnologie für den Nahbereich (Frequenz 2,4 GHz), mit der die Kommunikation zwischen Geräten im Netzwerk sowie zwischen Netzwerkgeräten und dem Internet einfacher wird. Darüber hinaus wird die Datensynchronisation zwischen Netzwerkgeräten und anderen Computern erleichtert. Da Bluetooth nicht für starken Datenverkehr konzipiert wurde, ist die Technologie nicht dafür geeignet, LAN oder WAN zu ersetzen.

Cache
Der Cache ist ein schneller Speicher, in den Daten beim Abrufen aus dem RAM als Kopie gespeichert werden. Durch die Zwischenspeicherung häufig abgerufener Befehle und Datenbereiche wird eine Leistungssteigerung im Prozessor ermöglicht. In Intel® Prozessoren ist Level- 1- (L1-) und Level-2- (L2-)Cache integriert. Der L2-Cache ist ein sehr schneller Speicherbereich, der die Leistung dadurch verbessert, dass die durchschnittliche Speicherzugriffszeit verkürzt wird.

Chipset
Das Chipset steuert das System und die Systemfunktionen. Die Kommunikation zwischen dem Prozessor und allen Komponenten läuft über das Chipset– es ist die zentrale Schaltstelle für die gesamte Datenübertragung. Das Chipset verwendet den DMA- Controller und den Bus- Controller, um für den stetigen Fluss der von ihm gesteuerten Daten zu sorgen. Das Chipset besteht aus einer Reihe von Chips, die direkt auf dem Motherboard angebracht sind, und ist normalerweise die zweitgrößte Komponente nach dem Prozessor. Chipsets sind integriert (auf das Motherboard gelötet), daher ist ohne ein neues Motherboard kein Chipset - Upgrade möglich.

DDR- SDRAM
DDR- SDRAM (Double Data Rate Synchronous DRAM) ist eine Speicherart, die Datenübertragungen auf beiden Flanken jedes Taktzyklus unterstützt, wodurch sich der Datendurchsatz des Speicherchips verdoppelt. Der DDR- SDRAM- Speicher verbraucht außerdem weniger Energie, was ihn ideal für Notebooks macht.

Glasfasertechnik
Ein Glasfaserkabel besteht aus einem Bündel einzelner Fasern aus Glas oder Kunststoff und überträgt Daten in Form von Lichtsignalen. Obwohl die Installation einer solchen Vernetzung teuer und die Konfektionierung der Kabel wesentlich schwieriger und aufwändiger ist als bei herkömmlichen Metallleitungen (üblicherweise Kupfer), bietet die Glasfaser- Vernetzung mehrere Vorteile. Durch die hohe Bandbreite lassen sich mehr Daten in kurzer Zeit übertragen. Außerdem sind die Kabel dünner, leichter und weniger empfindlich gegenüber Störsignalen als Metallleitungen. Und schließlich kann die Übertragung rein digital anstelle eines modulierten analogen Signals erfolgen.

Hyper- Pipeline- Technologie
Teil der Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur des Pentium® 4 Prozessors. Die Hyper- Pipeline- Technologie verdoppelt die Pipelinetiefe der P6-Mikroarchitektur des Pentium® III Prozessors. Die Branch Prediction/Recovery- Pipeline wird auf 20 Stufen vertieft. Die tiefere Pipeline ermöglicht es, Anweisungen in eine Warteschlange zu stellen und mit der schnellstmöglichen Rate auszuführen– so werden Leistung, Taktfrequenz und Skalierbarkeit gesteigert.

I/O (E/A)
Input/ Output (I/O) bzw. Eingabe/ Ausgabe (E/A) beschreibt einen Vorgang, ein Programm, einen Baustein oder ein Gerät, der bzw. das der Übertragung von Daten zwischen dem eigentlichen Computer und einer Peripherieeinheit dient. Eingaben in den Computer (Input) führen zu Ausgaben (Output). Einige Systemeinheiten, wie z. B. die Tastatur, haben nur eine Eingabefunktion, während andere, wie der Bildschirm, nur für die Ausgabe zuständig sind. Auch der Datentransport zwischen dem Prozessor und dem Speicher, Erweiterungssteckplätzen und dem Motherboard wird teilweise als I/O bezeichnet

Internet- Streaming- SIMD- Extensions
Zusammengesetzt aus 70 Anweisungen, darunter SIMD- Anweisungen (Single Instruction Multiple Data) für Fließkomma- Operationen, zusätzliche Integer- SIMD- Anweisungen und Steuerbefehle zur Cache- Fähigkeit. Vorteile sind u. a. höhere Auflösungen bei der Bildanzeige und -bearbeitung, eine hohe Qualität von Audio und MPEG2- Video sowie gleichzeitige MPEG2- Kodierung- und Dekodierung, verringerte Inanspruchnahme der CPU für Spracherkennung, höhere Genauigkeit und kürzere Antwortzeiten.

ISA
Die so genannte Standardarchitektur für PC- Systembusse (Industry Standard Architecture, ISA) wurde ab den 90er- Jahren zunehmend durch den PCI- Bus abgelöst. In den meisten heutigen Computern findet sich kein ISA- Bus mehr

LAN
Ein lokales Netzwerk (LAN) ist ein Computernetzwerk, das einen relativ kleinen Bereich abdeckt und normalerweise Workstations und PCs verbindet, so dass Anwender miteinander kommunizieren, Daten weitergeben und auf Geräte wie Laserdrucker zugreifen können. Wenn mehrere LANs über Telefonleitungen oder Funkwellen verbunden werden, spricht man von Wide Area Network (WAN). Die sich durchsetzende Netzwerknorm für drahtlose LANs ist IEEE 802.11a mit Datenraten von bis zu 54 Mbit/s im Gegensatz zu 11 Mbit/s bei der Norm 802.11b. 802.11a ermöglicht die drahtlose Nutzung durch eine größere Zahl von gleichzeitigen Benutzern und schafft die Voraussetzungen für verbesserte mobile Multimedia-Anwendungen wie Streaming- Video. Darüber hinaus wird bei der Norm 802.11a das weniger stark ausgelastete 5- GHz- Band verwendet, so dass Interferenzen mit schnurlosen Telefonen verringert werden.

0,13- Mikron-Technologie
0,13 Mikron ist ein Begriff aus der Fertigung, der sich auf die Größe des Polysilizium- Gates im Mikroprozessor bezieht. Diese Größe steht in direktem Zusammenhang mit Taktfrequenz und Leistungsaufnahme des Mikroprozessors: Mit geringeren Größen erhöht sich die Taktfrequenz (MHz), während die Leistungsaufnahme entsprechend abnimmt. 0,13- Mikron ist derzeit die kleinstmögliche Größe bei Massenproduktion; sie kommt bei den leistungsfähigsten Pentium® 4 Desktop-Prozessoren und beim Intel® Pentium® III Notebookprozessor Typ M zum Einsatz. Die Technologie ermöglicht höhere Taktfrequenzen als je zuvor bei gleichzeitig verringertem Energieverbrauch. Das Ergebnis: höhere Leistung und längere Akkubetriebsdauer in flacheren, leichteren Notebooks.

Motherboard
Das Motherboard, auch als Systemplatine oder Mainboard bezeichnet, ist die Hauptplatine eines PCs. Das Motherboard enthält den Prozessor (die CPU), das BIOS (Basic Input/ Output System), den Hauptspeicher, Massenspeicher- Schnittstellen, serielle und parallele Schnittstellen, Erweiterungssteckplätze und alle Controller, die für die Kommunikation mit standardmäßigen Peripheriegeräten wie Monitor, Maus, Tastatur und Festplatte erforderlich sind. Einige der auf dem Motherboard angebrachten Chips werden zusammen als das Chipset des Motherboards bezeichnet.

Optoelektronik
Optoelektronische Bauelemente wandeln Lichtsignale in elektrische Signale um und umgekehrt. Einsatzgebiete für die Optoelektronik sind Kommunikationstechnologien mit Glasfasernetzen, Lasersysteme, optische Erkennungssysteme, Fernsensorik, medizinische Diagnostik und optische Informationssysteme.

PCI
Peripheral- Component- Interconnect (PCI) wurde von Intel entwickelt und ist die Norm für einen internen Systembus. Ein Bus ist eine Verbindung zwischen dem eigentlichen Computer und seinen Peripherie- Einheiten, über die Daten zur Zentraleinheit (Input) oder zur Peripherie- Einheit (Output) übertragen werden. Die meisten PCs haben einen 32 Bit breiten PCI- Bus, der mit 33 MHz getaktet wird und damit eine Datenübertragungsrate von 133 MB/s erlaubt.
Power Management
Hiermit wird angegeben, wie Strom effizient an unterschiedliche Komponenten eines Systems geleitet wird. Power- Management ist besonders wichtig für tragbare, mobile Geräte, die auf Energieversorgung über Akkus angewiesen sind. Durch Reduzieren der Versorgungsspannung bei Komponenten, die nicht verwendet werden, kann ein gutes Power- Management- System die Akkubetriebsdauer verdoppeln oder verdreifachen.

Prozessor
Der Prozessor, auch als CPU oder Mikroprozessor bezeichnet, ist das Gehirn des Computers. Er liest Befehle aus der Software und teilt dem Computer mit, welche Aktionen erforderlich sind. Die Taktfrequenz, mit der die CPU Informationen intern verarbeitet, wird in Megahertz (MHz) und Gigahertz (GHz) angegeben. 1 GHz ist gleich 1.000 MHz. Generell verbessern Prozessoren mit höheren MHz- bzw. GHz- Werten die Möglichkeiten zum Ausführen von kreativen Programmen und Unterhaltungs-, Kommunikations- und Produktivitätsanwendungen.

RAM
Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM) steht zum Speichern von aktuell verarbeiteten Daten und Programmen zur Verfügung. Der Inhalt wird beim Unterbrechen der Stromzufuhr automatisch gelöscht. Der Zugriff auf den Speicher ist unabhängig von vorausgehenden Bytes möglich. Intel® Desktop- Prozessoren werden ausgiebig mit RDRAM, PC- SDRAM oder DDR- SDRAM getestet.

RDRAM
Rambus Dynamic Random Access Memory (Dynamischer Rambus- RAM). Entwickelt von der Rambus Corporation*; Architektur und Protokoll sind darauf ausgerichtet, eine hohe effektive Bandbreite und Einzelgerät- Upgrade- Granularität zu erzielen. Der schmale Hochleistungskanal bietet Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität außerdem durch den Einsatz mehrerer paralleler Kanäle. Pro Kanal sind Bandbreiten bis zu 1,6 Gbit/s möglich. Das Intel® 850 Chipset implementiert zwei RDRAM- Speicherkanäle, um einen Spitzenwert der Speicherbandbreite von 3,2 Gbit/s bereitzustellen. Andere Intel® Chipsets unterstützen PC133- SDRAM oder DDR- SDRAM.

SDRAM
Synchronous Dynamic Random Access Memory (synchroner dynamischer RAM). SDRAM synchronisiert sich selbst mit dem Prozessorsbus und kann mit 133 MHz ausgeführt werden. Das Intel® 845 Chipset verbindet die Leistungsfähigkeit des Pentium® 4 Prozessors mit PC133- SDRAM-Speicher, um unterschiedliche Preis- und Leistungsstufen bereitzustellen. Andere Intel Chipsets sind mit RDRAM kompatibel.

Streaming- SIMD- Extensions (SSE)
Internet- Streaming- SIMD- Extensions sind CPU- Befehle, die die Gesamtzahl der Befehle reduzieren, die zum Ausführen einer bestimmten Programmaktion erforderlich sind. Im Ergebnis können sie die Leistung steigern, indem sie eine breite Palette von Anwendungsprogrammen beschleunigen, beispielsweise Software zur Bearbeitung von Video, Sprache, Bildern und Fotos, zur Verschlüsselung, sowie für finanzmathematische, technische und wissenschaftliche Anwendungen. Mit der Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur stehen 144 neue SSE- Befehle zur Verfügung, die als SSE2 bezeichnet werden.

Systembus
Verbindet den Prozessor mit dem Hauptspeicher und verwaltet die Übertragung von Daten und Befehlen zwischen den beiden Komponenten. Der Pentium® 4 Prozessor unterstützt den leistungsfähigsten Intel® Desktop- Systembus, indem 3,2 GB Daten pro Sekunde in den und aus dem Prozessor übertragen werden, das ist die dreifache Bandbreite früherer Prozessoren. Dies wird durch ein physikalisches Signalschema erreicht, bei dem die Datenübertragungen im Vergleich zu einem mit 100 MHz getakteten Systembus mit einer viermal höheren Leistung der Datenpumpe erfolgen, sowie durch ein Pufferschema, das kontinuierliche Datenübertragungen mit 533 MHz ermöglicht.

Taktfrequenz des Prozessorkerns
Die Taktfrequenz des Prozessorkerns (angegeben in Millionen) ist ein Maß für die Zahl der ausgeführten Arbeitsschritte in einer Sekunde. Generell verbessern Prozessoren mit höheren MHz- bzw. GHz- Werten die Möglichkeiten zum Ausführen von kreativen Programmen und Unterhaltungs-, Kommunikations- und Produktivitätsanwendungen.

USB
USB (Universal Serial Bus) ist die Bezeichnung für eine genormte Verbindung (Schnittstelle) zu externen Geräten bzw. Komponenten mit einer Datenübertragungsrate von 12 Mbit/s. Theoretisch können an einen einzelnen USB- Port bis zu 127 Pripheriekomponenten wie Mäuse, Tastaturen oder Modems angeschlossen werden. Der USB wurde 1996 vorgestellt und hat inzwischen serielle und parallele Schnittstellen weitgehend ersetzt. Ein Vorteil des USB ist seine Plug- and- Play- Eigenschaft und die Möglichkeit, Geräte während des Betriebs ein- und auszustecken ("Hot- Plug"). Plug- and- Play bedeutet, dass Komponenten bzw. Geräte an einen Computer angeschlossen oder von ihm entfernt werden können und das Betriebssystem diese Veränderung automatisch erkennt. Die 2002 eingeführte USB- 2.0- Norm ermöglicht jetzt Datenübertragungsraten bis 480 Mbit/s und wird von Microsoft* Windows* XP unterstützt.
 

 

Bei rechtzeitiger Auftragserteilung sind wir auch an Sonn- und Feiertagen 24 Stunden für Sie einsatzbereit!

DVD-VIDEO
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